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Vier Wege zur Entfaltung der Kreativität von Sensoren

Es gibt den Mythos, dass einige Menschen kreativ sind und andere nicht. Dieser Mythos wird überall aufrechterhalten, von der Welt der Kunst und Literatur bis hin zur Wirtschaft. Marketingabteilungen stellen “Kreative” ein, um neue Ideen zu entwickeln. Regierungen verlassen sich auf “kreative Berater”, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Es gibt jedoch keinen Grund, warum Kreativität auf einen Typus oder eine Stellenbeschreibung beschränkt sein sollte.

Traditionell wird Kreativität mit intuitiven Persönlichkeitstypen in Verbindung gebracht – mit einer starken “N”-Präferenz auf der Input-Skala. Doch viele Schauspieler, Designer und andere kreative Menschen bevorzugen die Sensing-Persönlichkeit. Sie nutzen ihre Wahrnehmung der Realität und ihr Leben im Hier und Jetzt, um unmittelbare Probleme zu lösen oder Produkte zu schaffen, die den Zeitgeist wirklich treffen.

Wie Robert Weisberg in seinem Buch “Creativity: The Myth of Genius” dargelegt hat, erfordert große Kreativität keine wilde Inspiration oder dramatische Glaubenssprünge. Vielmehr entsteht sie aus einem ganz normalen Denkprozess – man nimmt, was man weiß, und wendet es auf verschiedene Probleme und Situationen an. Mit anderen Worten: Kreativität ist ein Prozess, dem jeder Sensor folgen kann. Hier sind einige Tipps.

SEI EIN GUTER SCHÜLER

Im Jahr 1905 erlebte Albert Einstein das, was man heute sein Wunderjahr nennt. Während dieser bemerkenswert kreativen Zeit entwickelte er die Theorien, die ihn an die Spitze des wissenschaftlichen Erfolgs katapultierten. Natürlich wird weithin berichtet, Einstein sei ein Intuitiver (INTP) gewesen. Aber seine Entdeckungen beruhten nicht auf wilder Intuition. Stattdessen konzentrierte er sich auf Themen, die zu seiner Zeit in der Physikgemeinde weithin diskutiert wurden, und nutzte Gleichungen, die seine Zeitgenossen in ihrer eigenen Forschung verwendeten.

Mit anderen Worten: Es zahlt sich aus, ein eifriger Student auf seinem Gebiet zu sein. Es ist wichtig, die Spielregeln zu kennen, lange bevor man sich daran macht, sie zu brechen. In dieser Hinsicht zeigt die Kreativität ein starkes Fundament in Sensing – der Aufbau eines primären Verständnisses auf der Grundlage konkreter Fakten, bevor man überhaupt anfängt, die Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

ALLES BEOBACHTEN

Die Welt ist buchstäblich die Auster eines Sensors – Sie haben eine Gabe, alles zu beobachten. Alle Informationen, die Sie im Laufe eines Tages aufnehmen, vom Beobachten von Menschen bis zum Hören von Musik, können zu kreativen Ausdrucksformen führen. Der Trick besteht darin, Ihre Beobachtungen festzuhalten, damit sie nicht verloren gehen.

Machen Sie sich keine Gedanken über den Sinn der aufgezeichneten Erlebnisse. Wichtiger ist es, im Hier und Jetzt äußerst präsent zu sein und sich der Dinge, die Sie beobachten, genau bewusst zu sein. Das nennt man Achtsamkeit, und Forscher der Universität Amsterdam sind der Meinung, dass dies eine der wichtigsten Voraussetzungen für Kreativität ist.

VERLASSEN SIE IHREN EIGENEN KOPF

Wenn eine Person tagträumt, wird der Teil des Gehirns, der die kognitive Kontrolle ausübt, ausgeschaltet. Die Forscher glauben, dass dies die spontane Ideenfindung ermöglicht und eine wichtige Rolle bei der Kreativität spielt.

Eine berühmte neurowissenschaftliche Studie untersuchte die Gehirnaktivität von Jazzkünstlern, während sie eine auswendig gelernte Komposition spielten oder auf einem Keyboard improvisierten. MRT-Scans zeigten, dass die Improvisation mit einer verringerten Aktivität in der Region verbunden war, die für exekutive Funktionen wie Planung und Selbstkontrolle zuständig ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Menschen sich kreativ verhalten können, wenn die bewusste Kontrolle heruntergefahren wird.

Mit anderen Worten: Sie müssen abschalten, um Ihre große Idee auszubrüten. Aber starren Sie nicht nur aus dem Fenster. Forscher der Stanford University fanden heraus, dass Menschen, die eine Kreativitätsaufgabe lösten, beim Gehen 60 Prozent mehr und bessere Ideen hatten als im Sitzen. Warum das so ist? Wir wissen es nicht genau, aber Dr. Marily Opezzo vermutet in einem Interview mit der New York Times, dass das Gehen, ähnlich wie das Träumen, dem Gehirn hilft, seinen eigenen Rationalitätsfilter zu durchbrechen – die Tendenz, wilde, irrelevante Details zu unterdrücken.

INVOLVIERE ANDERE

Es ist ein Mythos, dass sich kreative Persönlichkeiten verkriechen und erst Tage oder Wochen später mit einem Meisterwerk herauskommen. Die meisten Kreativen haben nur dann Erfolg, wenn sie ihre Ideen mit anderen teilen, zusammenarbeiten und Feedback geben.

Vor allem Sensoren müssen ihre Ideen mit einer Reihe von vertrauenswürdigen Beratern austauschen. Das liegt daran, dass sie dazu neigen, sich auf das Endziel zu versteifen (“Ich muss diese Verkaufsdaten auf eine eingängige Art und Weise präsentieren”), anstatt das Problem aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten (“Welcher Berichtsstil wird bei der Zielgruppe wirklich ankommen und ihr Interesse wecken?”). Andere Personen können dabei helfen, das Problem neu zu konzipieren und zu erweitern, oder sie können Ihnen helfen, sich von den kleinsten Details zu lösen und etwas Neues und Inspirierendes zu finden.

BEHARRLICHKEIT IST DER SCHLÜSSEL!

Denken Sie daran: Egal, wie klug Sie sind, viele Ihrer Ideen werden Blödsinn sein. Daran ist nichts auszusetzen. Für jede großartige Idee, die Sie haben, gibt es ein Dutzend andere, die Sie in eine Sackgasse führen. Aber wenn Sie sich gut vorbereiten, sich mit anderen beraten und sich viel Zeit für die Ideenfindung nehmen, werden Sie bald vor kreativer Energie sprühen. Von da an geht es nur noch darum, Ihr Handwerk zu üben, damit Sie kreativ bleiben. Sie werden nicht zurückblicken!

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